Hohenzollernschloss thront über Sigmaringen

Hoch über der Donau erhebt sich das Hohenzollernschloss Sigmaringen – ein eindrucksvolles Zeugnis jahrhundertealter Adelskultur. Ursprünglich vor über 950 Jahren als Wehrburg gegründet, entwickelte sich die Anlage über die Jahrhunderte zu einem weitläufigen Schloss mit über 450 Räumen. 20 der prachtvollsten Zimmer sind für die Öffentlichkeit zugänglich: prunkvoll eingerichtet, mit wertvollen Möbeln, gut erhaltenen Bädern, historischen Waffen und beeindruckenden Gemälden. Die Lage des Schlosses bietet immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die Stadt und das Donautal.

Seit über 100 Jahren ist das Schloss für Besucher zugänglich. Führungen oder Audioguides sind in acht Sprachen erhältlich – darunter auch Rumänisch, was auf die historische Verbindung des Hauses Hohenzollern mit der rumänischen Monarchie verweist.

Das Haus Hohenzollern – Eine europäische Dynastie

Die Hohenzollern sind eines der bedeutendsten Adelsgeschlechter Europas. Ursprünglich aus dem Zollerngebiet in Schwaben stammend, spaltete sich das Haus / die Dynastie im Mittelalter in zwei Linien: die fränkische Linie, die später die preußischen Könige und die deutschen Kaiser stellte, und die schwäbische Linie, der auch das Haus Hohenzollern-Sigmaringen angehört.

Während die preußische Linie mit dem Ende des Kaiserreichs 1918 ihre politische Macht verlor, wurde die schwäbische Linie noch ein zweites Mal bedeutend: Karl von Hohenzollern-Sigmaringen wurde 1866 zum Fürsten von Rumänien gewählt. Sein Sohn Carol I. wurde 1881 König und begründete eine neue Monarchie auf dem Balkan. Die rumänischen Hohenzollern regierten bis zur Abdankung König Michaels im Jahr 1947.

Die Hohenzollern heute

Heute leben die Nachfahren des Hauses Hohenzollern-Sigmaringen weitgehend als Privatpersonen. Dennoch bewahren sie ihren Status als kulturelle und wirtschaftliche Akteure. Unter Fürst Karl Friedrich von Hohenzollern ist das Haus stark in der Forstwirtschaft aktiv, insbesondere im Bayerischen Wald. Im Schlossladen liegt die Biografie des heutigen Prinzen aus, in der seine moderne Rolle zwischen Geschichte, Unternehmertum und Erhalt des kulturellen Erbes beschrieben wird.

Das Schloss ist zwar gut erhalten und öffentlich zugänglich, doch bleibt die Frage, wie die über 450 Räume künftig sinnvoll genutzt werden könnten – eine Herausforderung, der sich heutzutage viele ehemalige Adelshäuser stellen.

Für mich zählt das Hohenzollernschloss zu den eindrucksvollsten Schlössern Deutschlands und verkörpert für Freunde eine Perle von manchen herausragenden Schlössern und Burgen. Im Museumsshop findet sich Literatur zu den Hohenzollern. Selbstverständlich werden auch Führungen durchgeführt.


Informationen;
Hohenzollernschloss Sigmaringen
Karl-Anton-Platz 8
D-72488 Sigmaringen

+49 7571 729 230
besichtigung@hohenzollern.com
www.hohenzollern-schloss.de

Öffnungszeiten;
täglich vom 10. März bis 9. November von 9:30–17:30,
geschlossen vom 7. Januar bis 9. März
weitere Infos auf der Webseite des Hohenzollernschlosses Sigmaringen

Über Sigmaringen selbst ist unser Beitrag auf «Donaureisen» erschienen;

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Burgen im Kraichgau

Auf den Spuren der Burgen im Kraichgau

Wie geschaffen für eine genussvolle Radreise entlang der berühmten Burgenstraße ist die sanft-hügelige Landschaft des Kraichgaus; durchzogen von Flüssen wie die Neckar, Kocher, Jagst und Elz ist sie. Zwischen Weinbergen, Streuobstwiesen und mittelalterlichen Stadtbildern verbergen sich stolze Burgen, Ruinen und Schlösser, ein Paradies für Kultur- und Naturfreunde gleichermaßen.

Eindrücke aus Bad Wimpfen im Kraichgau;

Ein besonderer Höhepunkt im Kraichgau macht auch der Besuch von Bad Wimpfen aus, eine der schönsten Städte entlang der Route. Die einstige Kaiserpfalz bezaubert mit ihren gut erhaltenen Stadtmauern, malerischen Gassen und prachtvollen Fachwerkhäusern, viele davon liebevoll mit Blumen geschmückt.

Gleich am Eingang zur Altstadt erhebt sich die Burganlage mit dem Roten Turm, einem markanten Wachposten aus der Stauferzeit. Am anderen Ende des historischen Stadtkerns wartet der Blaue Turm, das Wahrzeichen der Stadt. Der Turmaufstieg lohnt sich für wahr! Denn von dort aus eröffnet sich eine herrliche Weitsicht über den Neckar und das weite Land.

Hier laden die ruhigen Parks, die alten Kirchen und Klöster sowie zahlreiche Cafés und Restaurants zum Verweilen ein. Wunderbar geniessen konnte ich diesen Tag und empfehle jedem, ein paar Tage in Bad Wimpfen zu bleiben; besonders, um die Atmosphäre des Mittelalters wirklich in sich aufnehmen zu können.

Empfehlenswerte Hotels in Bad Wimpfen

Von Bad Wimpfen aus lassen sich bequem weitere Burgen entdecken, beispielsweise.:

Ich selbst übernachtete im stilvollen Schloss Lehen in Kochendorf, einem Stadtteil von Bad Friedrichshall, welcher Bad Wimpen benachbart. Das historische Haus ist Teil der Burgenstraße und als Mitglied von Bett & Bike (ADFC) ideal auf Radreisende eingestellt.

Während meines dortigen Aufenthalt konnte ich auch das Salzbergwerk in Friedrichshall und das Motorradmuseum in Neckarsulm besuchen. Diese beiden Orte liegen direkt an der S-Bahn Strecke nach Heilbronn.

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Burg Rothenfels – stiller Ort der Erinnerungen

Hoch über dem Main thront sie, ruhig und abgelegen: die Burg Rothenfels. Für viele ein Rückzugsort, eine Stätte der Begegnungen und Bildung – für mich ein Ort voller Kindheitserinnerungen. Ich war schon einmal hier, als Junge, damals im Rahmen eines Aufenthalts, der sich tief einbrannte. Vielleicht war es der Blick ins Tal, die Stille im Innenhof oder einfach das Gefühl, etwas Besonderes inmitten dicker Mauern zu erleben. Ich merke jetzt, es war alles miteinander!

Wer die Stufen von Rothenfels hinaufsteigt merkt gleich: Diese Anlage ist mehr als ein schönes Fotomotiv. Sie ist ein Ort des Miteinanders. Die Burg gilt als Heimat des Quickborn, einer katholischen Bewegung, und lebt bis heute von Gruppen, die hier denken, singen, arbeiten und feiern.

Die Burg ist eng mit dem Quickborn verbunden. Dieser Hintergrund prägt die Atmosphäre: wertschätzend, dialogbereit, mit Sinn für Spiritualität ohne Zwang. Man spürt das besonders in Andachtsräumen, in denen Musik klingt, am respektvollen Ton – und daran, dass Austausch hier nicht Beiwerk, sondern Programm ist.

Rothenfels besteht aus einer großzügigen, weiträumigen Vorburg und Hauptburg mit vielen Gruppenräumen für Workshops, Proben oder Tagungen. Die Anlage bietet alles, was es für eine gelingende Gemeinschaft braucht: Rückzugsorte, helle Säle, kleine Nischen und draußen viel Platz für Gespräche bis spät in die Nacht hinein. Nicht wenige nennen sie eine der schönsten Jugendherbergen, (und sie fühlt sich auch genau so an: jung, offen, gastfreundlich).

Heute, viele Jahre später, führt mich meine Deutschlandtournee erneut hierher – diesmal als Liedermacher. Und auch wenn die Burg keine Konzertbühne für mich bereithalten kann, freue ich mich auf die Übernachtung und das Innehalten an diesem besonderen Ort. Die Burg ist bewusst kein Veranstaltungsort für Außenstehende, denn sie möchte ihren Fokus auf ihre Gäste und Seminarteilnehmer richten. Und das ist völlig in Ordnung und nachvollziehbar, da gerade das ihren Charakter ausmacht.

Ich trete also nicht auf, sondern tauche einfach in das Burgleben ein, führe Gespräche und erkunde tagsüber die Region. Vielleicht entdecke ich weitere Burgen in der Umgebung oder überraschende Winkel, die Geschichten erzählen. Meine Tournee führt mich weniger zu Festivals und großen Bühnen, aber besonders zu Menschen, beseelten Orten und Momenten, die bleiben.

Architektur zum Anfassen

  • Vorburg: Weite Höfe, funktionale Räume, gute Akustik für Chor- und Musikproben.
  • Hauptburg: Historische Substanz, dicke Mauern, Ausblicke über das Maintal.
  • Burgfried: Der Turm ist Landmarke und stiller Wächter, an dem man kurz zu sich kommen und den Blick schweifen lassen kann.

Die Verbindung aus mittelalterlicher Hülle und zeitgemäßer Nutzung macht den Reiz aus: Geschichte ist hier Kulisse für Gegenwart.

Für Gruppen: Weshalb Rothenfels?

  • Räume mit Haltung: Vom kleinen Stübchen bis zum Saal – flexibel und stimmungsvoll.
  • Konzentriert & entschleunigt: Abgeschieden genug, um fokussiert zu arbeiten; nah genug, um Ausflüge ins Tal zu machen.
  • Gemeinschafts-tauglich: Feuerstelle, Terrasse, Höfe: Plätze, die Begegnung begünstigen.

Fazit

Burg Rothenfels ist nicht nur eine Burg, sondern ein Erlebnisraum für Gemeinschaft. Wer einen Ort sucht, an dem Architektur, Geschichte und gelebter Austausch zusammenfinden, wird hier fündig – und nimmt mehr mit nach Hause als nur schöne Bilder: Erinnerungen an gute Gespräche, Musik, und Abende, die lange nachklingen.

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Burg Rabeneck – Tour-Stopp im Nagoldtal

Karlsruhe führt das Fest auf– inmitten über 200.000 Menschen, eines der grössten Musikfestival. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich in der Region sein. Hier in Rabeneck, abseits des Trubels, freute ich mich besonders auf echte Begegnungen mit den Menschen vor Ort.

Anreise & mein bevorstehender Besuch

Ich stelle mir diesen Besuch jedoch anhand eingehender Recherche im Internet wie folgt vor: Ein Bus (Linie 3) fährt etwa stündlich vom Hauptbahnhof Pforzheim nach Dillweißenstein . Nach gut 20 Minuten werde ich an der Haltestelle „Burggartenstraße“ aussteigen und die letzten Meter durch den malerischen Ortsteil spazieren.

Die Nagold fließt glitzernd durch das Tal, und ich überquere eine alte Steinbrücke, während sich über mir bereits das Gemäuer der Burg abzeichnet. Inmitten von grün bewaldeten Hängen und Fachwerkhäusern erhebt sich auf einem Felssporn Burg Rabeneck – idyllisch im Nagoldtal gelegen. Bereits von unten sehe ich die Mischung aus alter Burgmauer und dem rosafarbenen Herbergsgebäude mit seinem grünen Dach. Passend zum Namen ziert ein stilisierter Rabe die Fassade der Jugendherberge. Als ich durch das Tor trete, umfängt mich sofort der besondere Charme dieses Ortes, eine Atmosphäre von Geschichte und herzlicher Gastfreundschaft.

Geschichte der Burg Rabeneck

Die Anlage kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken: Die Niederungsburg Rabeneck – ursprünglich Burg Weißenstein genannt – wurde um 1240 von den Herren von Weißenstein erbaut und bis 1295 bewohnt. Später wechselten die Besitzer mehrfach; im 19. Jahrhundert bürgerte sich der Name Rabeneck ein (Burg Rabeneck). Wie so viele Burgen blieb auch Rabeneck nicht vom Verfall verschont: Nach dem Dreißigjährigen Krieg begann die Ruine zu zerfallen und diente zeitweise sogar als Steinbruch. Umso erstaunlicher ist die Wiederbelebung der Burg in der Neuzeit. Bereits 1958 wurde in den verbliebenen Mauern eine Jugendherberge eingerichtet, und 1997 entstand das heutige Herbergsgebäude, das behutsam mit den historischen Strukturen verzahnt wurde. Noch heute zeugen die erhaltenen Burgmauern und Gewölbe vom mittelalterlichen Ursprung, während moderne Architektur für Komfort sorgt.

Atmosphäre zwischen Wald und Fluss

Im Umfeld der Jugendherberge erlebe ich Natur pur: Direkt vor der Burg führt der berühmte Westweg vorbei – ein Fernwanderweg durch den Schwarzwald bis nach Basel. Wanderer grüßen freundlich, während sie an der Jugendherberge vorbeiziehen. Gerade als ich mein Fenster im Burgturm öffne, höre ich das leise Plätschern der Nagold unter mir. Ein kühler Abendwind trägt den Duft von Moos und Holz herauf, und irgendwo in den Baumwipfeln krächzt eine Krähe – als würde auch sie den Namen Rabeneck lebendig werden lassen. Die Szenerie ist in warmes Abendlicht getaucht; vom Innenhof der Burg habe ich einen Blick auf die umliegenden Hügel und die ersten Lichter des Städtchens. Im Vergleich zum lärmenden Festival in Karlsruhe wirkt diese friedvolle Atmosphäre beinahe magisch. Die alten Mauern strahlen selbst abends eine wohlige Wärme aus, als hätten sie all die Sommer der letzten Jahrhunderte gespeichert.

Begegnungen und Auftritt im Burghof

Am meisten freute ich mich auf die Menschen, denen ich hier begegnen werde. Ich stellte mir schon im Geiste vor, wie ich kaum angekommen, mit dem Herbergsvater ins Gespräch komme, der mir mit sichtbarem Stolz ein paar Anekdoten zur Burg erzählt. Eine lokale Jugendgruppe ist ebenfalls vor Ort; gemeinsam grillen wir Würstchen über dem Feuer. «Ja, sogar das Grillen im Burghof ist hier möglich.» Wir möchten untereinander Geschichten austauschen.

Ich schnappe mir meine Gitarre und trete im von Fackeln beleuchteten Burghof und unter dem sternenklaren Himmel auf. Die mittelalterlichen Mauern werfen das Echo meiner Musik zurück und schaffen eine ganz eigene, vertrauliche Akustik. 

Nach dem Applaus klingt der Abend in gemütlichen Gesprächen aus. Zufrieden ziehe ich mich schließlich in mein einfaches Herbergszimmer innerhalb der dicken Mauern zurück. Übernachten in einer Burg – was für ein Abschluss für diesen Tag! Während ich mich aufs Bett lege, denke ich daran, wie kontrastreich diese Tour doch ist; eben noch Großstadt und Festival, und nun eine Nacht in einer jahrhundertealten Burg inmitten der Natur. 

Bad Liebenzell statt Burg Rabeneck

Es ist anders gekommen, wie geplant. In Bad Liebenzell habe ich eine private Einladung via Couchsurfing erhalten. Bei meiner Reise habe ich immer mehr von Konsumismus ferngehalten. Es spricht mich nicht an, von weiten lärmig einen Star zu erleben. In den Großstädten laufen die Menschen vorbei, ohne mich zu beachten. Sie wollen immer zuckrige Sachen. Deswegen habe ich Reise umgeplant.

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Die Staufer: Kaiser des Römisches Reichs

Auf einem der drei Kaiserberge der Schwäbischen Alb thront die Ruine der einstigen Burg der Staufer, einer der bedeutendsten Herrscherdynastien des Mittelalters.

Die Staufer stellten deutsche Könige und Kaiser, die im 12. und 13. Jahrhundert das Heilige Römische Reich prägten. Heute macht die Ruine der Hohenstaufen-Burg ein reizvolles Ziel aus. 

Der Aufstieg zur Burg ermöglicht einen angenehmen Spaziergang durch eine malerische Landschaft mit atemberaubend-anmutigen Ausblicken. Oben angekommen, lädt das gemütliche Café «Himmel und Erde» inmitten der Ruine zu einer kleinen Pause ein, hier, wo Besucher bei Kaffee und Kuchen Natur und Geschichte auf sich wirken lassen können. Das Café ist nur von Donnerstag bis und mit Sonntag geöffnet. 

Während des Abstiegs lohnt es sich, die beiden Kapellen und das Dokumentationszentrum Hohenstaufen zu besuchen. Anschaulich wird im Dokumentationszentrum die Geschichte der Staufer Dynastie beschrieben und dabei auch der Aufstieg dieser Herrscherfamilie rekonstruiert. Dies verleiht einen faszinierenden Einblick in die mittelalterliche Welt und in jene der Kreuzzüge. 

Hohenstaufen ist stündlich per Bus erreichbar und eignet sich perfekt zu einem Tagesausflug. Weitere Informationen zur Anreise und den Sehenswürdigkeiten finden Sie hier.

Der Hohenstaufen bietet eine wunderbare Verbindung von Natur, Geschichte und Kultur und lädt jeden Besucher zu einer unvergesslichen Zeitreise ein.

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Schloss Erbach mit Burgturm und schöner Sammlung

Erbach ist die Kreisstadt des Odenwald-Kreises und bezaubert ihre Besucher mit wunderschönem Markt. Von hier aus sieht man gleich auf das Schloss, welches mit einer besonderen Sammlung zu beehren vermag. Das besagte Schloss ersetzt überdies eine frühere Burg, woran noch ein Burgturm aus dem 15. Jahrhundert erinnert. Eine entscheidende Rolle spielten die Reichsgrafen von Erbach im 30-jährigen Krieg. 

Ausführliche Informationen finden sich auch auf der folgenden staatlichen Seite «Schlösser und Gärten Hessen»:

Informationsseite zum Schloss Erbach

Die Erbacher waren auch die Verwalter des Klosters Lorch, ein bedeutendes Zentrum der damaligen Zeit. Später arrangierte man sich mit den Wittelsbachern und konnte dank weiterer Geldflüsse dieses wunderbare Schloss errichten.

Das Schloss kann nur mittels Führung besichtigt werden. Gleich zu deren Beginn können die vielen Geweihe und in anderen Sälen zahlreiche Büsten und Vasen der Antike, eine prächtige Ahnengalerie sowie chinesisches Porzellan besichtigt werden.

Für Freunde von Burgreisen lohnt sich besonders der weitläufige Saal mit den prächtigen Ritterrüstungen, darunter auch die Rüstung des schwedischen Königs Gustav Adolf.
Er galt als genialer Kriegsherr.  

Die Führung hat eine Stunde gedauert, für Freunde von Burgreisen empfehlen wir den Ausflug in den Odenwald. Wir haben einen Blick in die Tourismusinformation gewagt, die ausgezeichnet mit Informationen und Souvenirs bestückt ist.

Ein paar Einblicke in den Ort Erbach, beispielsweise das Landratsamt vom Flussufer des Mümling aus fotografiert:

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Externe Links bieten weiterführende Informationen.

Die Wenzelsburg in Lauf an der Pegnitz

Lauf an der Pegnitz ist eine malerische Stadt, die besonders durch die Wenzelsburg bekannt ist, eine der schönsten Burgen in der Region. Diese Burg wurde während der Herrschaft von Kaiser Karl IV. errichtet, ein Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Lauf liegt strategisch günstig, und zwar an der historischen Grenze zwischen Böhmen und dem früheren Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und diente einst als wichtige Verteidigungsanlage.

Abbild des Kaisers Karl IV.

Heute fungiert die Wenzelsburg als Begegnungsstätte und zieht Besucher durch ihren beeindruckenden Wappensaal an. Der Saal ist für seine kunstvoll gestalteten Wappen berühmt, die die Geschichte und die Verbindungen der Region zu verschiedenen Adelsgeschlechtern illustrieren.

Die Stadt Lauf selbst bietet eine Fülle von Sehenswürdigkeiten und erfreut besonders Liebhaber von der Geschichte und romantischen Stadtbildern. Der historische Dorfkern mit seinen engen, romantischen Gassen und zahlreichen Fachwerkhäusern bietet ein charmantes Ambiente und erstreckt sich entlang des Flusses Pegnitz. Der lokale Markt und die umliegenden Cafés laden zum Flanieren und Verweilen ein.

Neben der Burg in Lauf lassen sich viele weitere architektonische Bijous entdecken, darunter prachtvolle Kirchen und andere historische Gebäude, die die reiche Geschichte und Kultur dieser kleinen, aber faszinierenden Stadt widerspiegeln. Sogar auch ein Industriemuseum zählt zu den Sehenswürdigkeiten.

Die Tourismusinformation von Lauf befindet sich in der Burg;

Infopunkt in der Wenzelburg
Schlossinsel 1
D-91207 Lauf

+49 9123 184 4000
infopunkt@lauf.de
lauf.de 

Öffnungszeiten Infopunkt
Dienstag bis Sonntag 9.30 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr

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Der Link innerhalb des Texts führt zu Lauf an der Pegnitz auf der Weltkarte.