Wer glaubt, der Schwarzwald sei ausschließlich badisch, irrt sich. Ein bedeutender Teil des nördlichen Schwarzwalds gehört sogar noch zu Württemberg – so auch Bad Teinach-Zavelstein. Und genau dort, über dem idyllischen Kurort, erhebt sich stolz die Burgruine Zavelstein.
Die gut erhaltene Anlage liegt am Rand des charmanten Orts Zavelstein und zeugt von bewegter Geschichte. Einst markierte sie die Grenze zwischen Baden und Württemberg, heute ist sie ein stiller Zeuge vergangener Jahrhunderte. Ihre dicken Mauern erzählen von mittelalterlichen Machtverhältnissen, von Rittertum und Grenzstreitigkeiten. Die Anlage ist wunderbar zugänglich und gepflegt. Der Aufstieg zum Burgturm lohnt sich: Oben angekommen, eröffnet sich ein herrlicher Blick über das Teinachtal und die umliegenden Wälder.






Nicht nur die Weitsicht beeindruckt, besonders faszinierten mich auch die Ausblicke durch die alten Fensteröffnungen der Burg. Sie rahmen das satte Grün der Bäume, die historische Dreifaltigkeitskirche im Ortskern von Zavelstein und die Dächer des Ortes wie ein Bild im Bilderrahmen. Und wer hier im Frühling eintrifft, entdeckt oberhalb der Ruine die berühmten Krokuswiesen, ein Naturschauspiel in zarten Violetttönen.
Zavelstein selbst ist ein Luftkurort mit Charme, engen Gassen und lauschigen Plätzen zum Verweilen. Kulinarisch wartet ein echter Höhepunkt: das Michelin-Restaurant Krone Lamm. In dem liebevoll geführten Ensemble aus zwei historischen Gasthäusern mit baldigem modernen Verbindungsbau lässt sich nicht nur fein speisen, sondern auch stilvoll übernachten.






Die Burgruine Zavelstein ist damit weit mehr als ein Aussichtspunkt; sie ist ein Ort zum Staunen, Innehalten und Genießen. Wer den württembergischen Teil des Schwarzwalds entdecken möchte, sollte diesen besonderen Ort nicht verpassen.
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